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500 Jahre Ghetto von Venedig

Power-Point-Präsentation in deutscher Sprache

DDolm. Trude Graue

Dienstag, 20. September 2016 um 19 Uhr
Kärntner Landesarchiv, St. Ruprechterstraße 7
9020 Klagenfurt

An der Stelle des heutigen Ghetto (in der Nähe des Bahnhofs Santa Lucia im Sestiere von Cannaregio) befand sich früher eine Gießerei; dieses Gebiet hat man den Juden im Jahr 1516 zugewiesen; dort durften sie sich niederlassen und ihren Geschäften nachgehen. Um den „Campo del Ghetto Novo“ gruppierten sich Häuser, die oftmals aufgestockt werden mussten, um die ständig wachsende Bevölkerung aufnehmen zu können. In engen und niedrigen Wohnungen lebten die Juden ständig mit der Gefahr von Bränden, dem drohenden Zusammenbruch und der Furcht vor Ansteckung im Fall von Epidemien.

Den ersten Kern im Ghetto bildeten die ashkenasischen Juden (d.h. Juden aus dem Gebiet des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation), die teilweise schon seit Jahrhunderten in Norditalien lebten, sowie die italienischen Juden, die vorwiegend aus dem Süden des Landes zuzogen. Sie bauten 1528 die Scola Tedesca („scola“ oder Haus des Studiums und des Gebetes), der 1531/32 der Bau der Scola Canton und schließlich die Scola Italiana folgten.

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